HOCH schliesst das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von CHF 34,4 Mio. ab — 05.03.2026 Ad-hoc Mitteilungen gemäss Art. 53 KR

Nachdem das Kantonsspital St.Gallen und die Spitäler Grabs/Altstätten, Wil und Linth per 1. Januar 2025 zum gemeinsamen Unternehmen HOCH Health Ostschweiz fusionierten, blickt der St.Galler Spitalverbund auf sein erstes Geschäftsjahr als Gesamtunternehmen zurück. Und dieses verlief äusserst erfolgreich: HOCH schliesst das Geschäftsjahr 2025 bei einem Umsatz von CHF 1,44 Milliarden (Vorjahr 1,38 Mrd.) mit einem Gewinn von CHF 34,4 Millionen ab. Im Vorjahr wiesen die öffentlichen St.Galler Spitäler gesamthaft noch einen Verlust von CHF 0,8 Mio. aus, 2023 gar einen solchen von CHF 58,9 Mio. Auch die EBITDA-Marge konnte das grösste Gesundheitsunternehmen der Ostschweiz erneut deutlich von 6,1 % im 2024 auf neu 8,5 % verbessern. 2023 lag die EBITDA-Marge noch bei 1,2 %. Das starke operative Ergebnis in einem nach wie vor sehr herausfordernden Umfeld ist primär auf eine Kombination von permanenter Leistungsentwicklung, optimierter Kapazitätsauslastung sowie eines gezielten Einsatzes der Personalressourcen zurückzuführen. Im Weiteren führte u.a. auch ein höherer Schweregrad (CMI) der stationären Fälle am Zentrumsspital zu wesentlichen Mehreinnahmen. HOCH Health Ostschweiz will den bisherigen Weg konsequent weiterführen, um auch zukünftige Investitionen aus eigener Kraft finanzieren zu können.
Auch bei den Patientenfrequenzen konnte HOCH Health Ostschweiz im vergangenen Jahr nochmals zulegen. So lag man im stationären Bereich mit 62'694 Austritten leicht über dem Vorjahresniveau (2024: 62'310 Austritte), während die Zunahme im ambulanten Setting mit einem Plus von 25'586 etwas deutlicher ausfiel und auf total 882'327 ambulante Besuche gesteigert werden konnte. Diese Entwicklung bestätigt den anhaltenden Trend hin zu einer Verlagerung von Leistungen in den ambulanten Bereich sowie zu zunehmend komplexeren ambulanten Behandlungen.
«Es ist eines der besten finanziellen Ergebnisse der St.Galler Spitäler in den letzten Jahren, zu welchem alle Mitarbeitenden aller Standorte wie auch unserer Tochtergesellschaften, zu denen u.a. die Geriatrische Klinik AG oder auch die Rettung St.Gallen AG gehören, ihren Anteil beigesteuert haben. Dafür gebührt allen ein grosses Dankeschön», zeigen sich Verwaltungspräsident Stefan Kuhn und CEO Prof. Dr. Simon Wildermuth erfreut. Gleichzeitig betonen der Verwaltungsratspräsident und der CEO, dass HOCH Health Ostschweiz auch in den kommenden Jahren auf finanziell positive Geschäftsjahre angewiesen sei, um auch in Zukunft die für die Aufrechterhaltung und stetige Weiterentwicklung des Leistungsangebots für die Bevölkerung nötigen betrieblichen Investitionen aus eigener Kraft tätigen zu können. Für eine dauerhafte finanzielle Stabilität und Sicherheit brauche es zwingend auch kostengerechte Tarife. Der detaillierte Geschäftsbericht 2025 wird Anfang April auf der Homepage von HOCH Health Ostschweiz publiziert.